MTB-Tour: Tibet - Nepal - Lhasa - Kathmandu

1100 km über das Dach der Welt

Wegen seiner einzigartigen Vergangenheit und durch die selbstgewählte lange Abschottung Tibets vor fremden Besuchern, ist mit dem "Dach der Welt" auch heute noch viel Geheimnisvolles, Unbekanntes, Mystisches verbunden. Auch die spannenden Berichte berühmter Abenteurer wie Sven Hedin oder Heinrich Harrer trugen zur Faszination Tibets bei. Trotzdem blieb es bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts einigen hundert westlichen Besuchern vorbehalten, ins Innere des größten Hochlands der Welt einzudringen. Erst ab 1979 öffnete die chinesische Besatzungsmacht das Land zögernd dem Tourismus, bis in die jüngste Vergangenheit unterbrochen von Perioden, in denen keine Touristenvisa ausgestellt wurden ...

Trotz aller Hindernisse ist Tibet eines der Traumziele vieler Globetrotter, Trekkingtouristen, Bergsteiger und Mountainbiker. Der "Friendship-Highway", der einzige Verbindungsweg über Land zwischen Tibets Hauptstadt Lhasa und Nepals Metropole Kathmandu zählt mit seinen Nebenstrecken zu den eindrucksvollsten Radrouten der Welt - eine "absolute" Herausforderung für sportliche Mountainbiker. Der Großteil der Strecke wurde in den letzten Jahren asphaltiert, sodass die Staubbelastung heute kein Problem ist. Die Route führt von Lhasa über die Städte Gyantse und Shigatse durch das Herz des tibetischen Hochlands, der zwischen 3500 und 5000 m hoch gelegenen größten Höhenlandmasse der Erde.

Nach sieben bis zu 5200 m hohen Pässen, nach dem "sidestep" zum Kloster Rongbuk und zum Basislager des Mt. Everest (5100 m), nach dem 4000 Höhenmeter langen "downhill" vom Lalung La und nach insgesamt 1100 Kilometern und 16 Radtagen werden schließlich Nepal und Kathmandu erreicht. Der "Abstecher" ins Everest-Basecamp ist nicht nur der Höhe wegen der landschaftliche und sportliche Höhepunkt der Tour. Neben den archaischen Landschaften des "langen Weges über den Himalaya" bleiben auch die Begegnungen mit der gastfreundlichen Bevölkerung, die Einblicke in die tibetische Kultur und die Sehenswürdigkeiten der ehemals "verbotenen Stadt" Lhasa unvergesslich.

Reiseverlauf

1./2. Tag Flug von München nach Kathmandu

Flug mit Etihad Airways München - Abu Dhabi - Kathmandu mit Ankunft in der Hauptstadt Nepals am 2. Tag.
Visumbesorgung für Nepal gleich nach der Landung am Flughafen und Fahrt ins Hotel. ÜN Hotel (-/-/-).

3. Tag Sightseeing Kathmandu; Visumbesorgung für Tibet

Sightseeing mit lokalem Führer und Bus in und um Kathmandu (Seehöhe ca. 1300 m) zu einigen kulturellen
Highlights: Hinduheiligtum Pashupatinath, Königsstädte Patan oder Bhaktapur, buddhistische Stupas in Boudhanath
und Swayambunath und Durbar Square in Kathmandu. Während der Besichtigungstour besorgen
unsere nepalesischen Partner die Tibet-Visa bei der chinesischen Botschaft in Kathmandu. ÜN Hotel (F/-/-).

4. Tag Flug Kathmandu - Lhasa

Fahrt zum Flughafen und 1 1/2 -stündiger Flug über den Himalaya nach Lhasa mit phantastischen Tief- und
Fernblicken auf fünf 8000er: Shisha Pangma, Cho Oyu, Mt. Everest, Makalu, Kangchendzönga! Nach den
Einreiseformalitäten Busfahrt (60 km, 1 1/2 Stunden) in die tibetische Hauptstadt (3700 m). ÜN Hotel (F/-/A).

5.-7. Tag Drei Besichtigungs- und Akklimatisationstage in Lhasa

Drei Besichtigungstage in und um Lhasa, die zugleich die Erstakklimatisation an die Höhe bringen: Spaziergänge
am Barkhor, dem Pilgerweg in der Altstadt, Besuch des Jokhang-Tempels, wichtigstes Heiligtum der
Tibeter, Besichtigung des Potala, des riesigen Winterpalastes des Dalai Lama, und dessen Sommerpalastes
Norbulingka. Kurze Sightseeingtour per Bike in der Umgebung von Lhasa. ÜN Hotel (F/-/A).

8. Tag Start zur Biketour: entlang des Tsangpo zur Nordrampe des Kamba La

Start zur 16-tägigen Biketour, zum "langen Weg über den Himalaya". Von Lhasa auf asphaltierter Straße denTsangpo-Fluss entlang in Richtung Flughafen, später Überquerung des Tsangpo und Camp an der Nordrampe des Kamba La (La = Pass). Bikeetappe 83 km, 110 Hm. ÜN Camp, 3620 m (F/M/A).

9. Tag Bikeetappe: Anstieg zum Kamba La (4800 m), Abfahrt zum Yamdrok Tso

Unmittelbar vom Lager geht's gleich am Morgen hinauf zum ersten Pass: Der Anstieg auf den 4800 m hohen
Kamba La ist lang (23 km) und anstrengend, trotz durchgehend geteerter Straße. Bei der Abfahrt vom Pass ist das heutige Tagesziel, der riesige türkis schimmernde Yamdrok Tso schon von weitem zu sehen, einer der vier heiligen Seen Tibets. Weiterfahrt entlang des Nordufers und Camp direkt am See in der Nähe von Dablung. Bikeetappe 64 km, 1280 Hm. ÜN Camp, 4450 m (F/M/A).

10. Tag Bikeetappe: von Dablung entlang des Yamdrok Tso und über den Karo La (5015 m)

Die Route führt zunächst am faszinierenden, von schneebedeckten Gipfeln umgebenen Yamdrok Tso entlang, dem die Tibeter die Form eines Skorpions zuschreiben. Am Nachmittag steht dann mit dem Karo La(5015 m) der erste "5000er" auf dem Programm, auf dessen Passhöhe die Gletscherbrüche bis nahe an die Straße heranreichen. Das Camp liegt an einem kleinen Fluss bei Ralung etliche Kilometer nach dem Pass. Bikeetappe 56 km, 670 Hm. ÜN Camp, 4550 m (F/M/A).

11. Tag "Rolleretappe" nach Gyantse

"Erholsame Rolleretappe" nach Gyantse ohne große Steigungen und Abfahrten, durch die monotone, fahlgelbe
Bergwelt mit herrlichen Ausblicken auf über 7000 m hohe Berge und nahe Gletscher. Die ruhige, alte Stadt Gyantse gilt als die schönste in Tibet. Besichtigungen des Palkhor-Klosters und der größten Stupa Tibets, Kumbum. Bikeetappe 60 km, zum Teil geteert, 250 Hm. ÜN Hotel, 3990 m (F/M/A).

12. Tag Lange Flachetappe nach Shigatse; Sightseeing

Lange, aber großteils flache Etappe nach Shigatse, der zweitgrößten Stadt Tibets, wo neuerlich in einem Hotel übernachtet wird. Die Strecke führt durchgehend auf Asphalt und durch fruchtbare Täler in nun dichter besiedeltem Gebiet. Am Nachmittag Besichtigung des Tashilunpo-Klosters (Sitz des Panchen Lama). Bikeetappe 94 km, 100 Hm. ÜN Hotel, 3860 m (F/M/A).

13. Tag Bikeetappe Shigatse - Tra La (4050 m) - Ortschaft Resa

Lange Etappe weiter in Richtung Himalaya-Hauptkette. Nach dem kleinen Ort Chumik und der Überquerung eines kleinen Passes (Tra La, 4050 m, ca. 200 Hm Anstieg) wird die Landschaft hügeliger und zunehmend karger. Nach vielen Kilometern asphaltierter Straße entlang eines Flusses wird das Lager in der Nähe des kleinen Dorfes Resa aufgeschlagen. Bikeetappe 93 km, 550 Hm. ÜN Camp, 4200 m (F/M/A).

14. Tag Bikeetappe über den Yulong La (4500 m) nach Lhatse und Drapa

Auf dem Weg nach Lhatse müssen einige Anstiege bewältigt werden, darunter der 4500 m hohe Yulong La. Die stark chinesisch geprägte Provinzstadt Lhatse wird passiert und das Camp 8 km nach der Stadt kurz nach dem Ort Drapa aufgebaut. Bikeetappe 64 km, 500 Hm. ÜN Camp, ca. 4150 m (F/M/A).

15. Tag "Harter" Anstieg auf den Gyatso La (5250 m) und Abfahrt nach Pelbar

Der Anstieg auf den Lhakpa La (5250 m, auch Gyatso La) beginnt unmittelbar nach dem Camp und führt über harte 23 km zur Passhöhe hinauf. Die Strecke ist zwar geteert, erfordert aber bei der Abfahrt wegen des an vielen Stellen bereits wieder aufgebrochenen Asphalts besondere Vorsicht. Bei der flachen Abfahrt vom Pass kommen vor dem Etappenziel bei Pelbar (Shekar) erstmals der Achttausender Cho Oyu und der Mt. Everest (tibetisch Chomolungma, 8850 m) ins Blickfeld - ein gewaltiger Anblick! Schöner Lagerplatz neben kleinem Bach, ca. 14 km vor Pelbar. Bikeetappe 58 km, 1150 Hm. ÜN Camp, ca. 4500 m (F/M/A)

16. Tag Bikeetappe Pang La (5200 m) Richtung Everest Basecamp; 8000er-Panorama

Nach Pelbar (Shekar) kann für einige Kilometer nochmals auf dem Asphalt des Friendship-Highways gerollt werden, der jedoch bald bei der Ortschaft Tse auf Schotterstraßen nach Süden verlassen wird. Start zum Höhepunkt der Tour, zur Fahrt zum Everest Basecamp (EBC). Die Straße wird schlechter und bald zur Piste, die mehr als 700 Hm zum 5200 m hohen Pang La hinaufzieht. Nach der "Kletterei" belohnt ein atemberaubendes Panorama alle Strapazen: Mt. Everest, Makalu und Cho Oyu, drei der 14 Achttausender, sind "fast zum Greifen" nahe. Es folgt eine schnelle Abfahrt (28 km) durch ein "dramatisch" schönes Tal, geprägt von ursprünglichen Dörfern mit zahlreichen Klosterruinen und terrassierten Gerstenfeldern. Camp am Fluss vor
dem Ort Tashi Dzong. Bikeetappe 76 km, 950 Hm. ÜN Camp, ca. 4150 m (F/M/A).

17. Tag Bikeetappe Tashi Dzong (4150 m) - Kloster Rongbuk (5000 m)

Kurz nach Tashi Dzong bieten sich neuerlich schöne Aussichten auf Cho Oyu und Everest. Durch großartige Berglandschaften, aber auf schlechter und holpriger Wellblechpiste wird nur langsam das Rongbuk Kloster in ca. 5000 m Höhe erreicht, das als höchstgelegenes Kloster der Welt gilt. Zeltlager direkt beim Kloster mit phantastischer Sicht auf den Mt. Everest. Bikeetappe 44 km, 900 Hm. ÜN Camp, ca. 5000 m (F/M/A).

18. Tag Rongbuk Kloster - Everest Basecamp (EBC, 5150 m) per Bike oder Pferdewagen

Rongbuk ist der Ausgangspunkt des Weges zum Mt. Everest Basislager (EBC, 5150 m). Je nach Wunsch(und Witterung) können die 8 km auf sehr schlechter Piste mit dem Bike oder mit Pferdewagen zurückgelegt werden (Autofahrten sind verboten). Vom EBC aus bietet sich eine Wanderung Richtung Everest an - so nahe kommt man dem höchsten Berg der Welt nie wieder... Zurück in Rongbuk ergibt sich am Abend vielleicht die Gelegenheit, an der Abendpuja (Abendgebet) im Kloster teilzunehmen - ein spirituelles Erlebnis beim geographischen Höhepunkt der Tour. ÜN Camp, ca. 5000 m (F/M/A).

19. Tag Bikeetappe Rongbuk - Tingri (4340 m)

Abschied vom grandiosen Platz am Nordfuß des Mt. Everest und Start nach Tingri am späteren Vormittag, wenn die Temperatur etwas gestiegen ist. Zunächst 16 km Abfahrt (400 Hm) zum Fuß des Lamna (5100 m), dann 700 Hm Anstieg zum Hochplateau des Passes. Langer "Downhill" auf der sandigen, flussbettartigen Piste viele Kilometer bergab bis zum Camp kurz vor Tingri, womit der Friendship-Highway wieder erreicht und noch einmal das Panorama mit Everest und Cho Oyu zu bewundern ist. Bikeetappe ca. 60 km, ca. 700 Hm. ÜN Camp, 4340 m (F/M/A).

20. Tag Flachetappe nach Sumdo (4500 m)

Nach den Anstrengungen der letzten Tage steht heute eine etwas flachere Etappe ohne hohe Pässe auf dem Programm: auf staubiger Wellblechpiste über Gutsuo (38 km) nach Sumdo in einem herrlichen Tal kurz vor dem Beginn des Anstiegs zum Lalung La. Bikeetappe 70 km, 230 Hm. ÜN Camp, ca. 4500 m (F/M/A).

21. Tag Bikeetappe über den Doppelpass Lalung La/Thang La (5100 m) nach Nyalam

Aufbruch zum letzten großen Pass, zum 4980 bzw. 5100 m hohen Doppelpass Lalung La/Thang La: 14 km Anstieg zum ersten Pass, 6 km Abfahrt und nochmals 7 km bergauf zur zweiten Passhöhe, von der sich im Westen der nahe gelegene Achttausender Shisha Pangma (8013 m) zeigt. Vom Thang La beginnt der längste Downhill der Welt: vom Hochland Tibets in die Subtropen Nepals - 150 km und 4000 Hm bergab! Ziel ist das Lager bei Nyalam. Bikeetappe 82 km, 900 Hm. ÜN Camp, 3750 m (F/M/A).

22. Tag Langer "Downhill" nach Zhangmu und Grenzübertritt nach Nepal

Start am frühen Morgen zur 27 km langen Abfahrt nach Zhangmu, um die tibetische Grenze vor 12.00 Uhr zu erreichen und genügend Zeit für die Grenzformalitäten zu haben. Nach weiteren 14 km bergab durch das
"Niemandsland" zwischen Tibet/China und Nepal wird schließlich beim Grenzort Kodari die "Friendship-Bridge" überquert - endlich in Nepal! Mit letzten 18 km endet ein kurzer Fahr-, manchmal aber langer Bürokratietag.Gemütlicher Nachmittag/Abend im schön gelegenen "Borderland Rivercamp" oder "Last Resort" und deren subtropischen Gärten am Ufer des wilden Bhote Kosi (Fluss) - der Unterschied zwischen dem kargen Hochland Tibets und der grünen Landschaft mit den belebten Dörfern Nepals ist unglaublich. Bikeetappe
59 km, 100 Hm. ÜN Camp, 1050 bzw. 1200 m (F/M/A).

23. Tag Letzte Bikeetappe: "heim" nach Kathmandu

Je nach "Radmotivation" kann die letzte Etappe (103 km, 1450 Hm, Asphalt, Hauptstraße, oft viel Verkehr) mit den Begleitautos oder nochmals auf dem Rad zurückgelegt werden. Nach 40 km wird der tiefste Punkt der langen Tour im Sun Kosi-Tal (690 m) passiert, von dem aus der allerletzte Anstieg zum Dhulikel- Pass (ca. 1500 m) erfolgt. "Zieleinfahrt" am späten Nachmittag über kleine Nebenstraßen in Kathmandu!Grund zum Feiern, heiße Dusche und ein "richtiges Bett" - in freier Reihenfolge ☺. ÜN Hotel (F/-/-).

24./25. Tag Freier Vormittag in Kathmandu; Rückflug nach Europa

Freier Vormittag in Kathmandu. Am Nachmittag Fahrt zum Flughafen und Start zum Rückflug nach Europa
(Abflug 17:40 Uhr): Kathmandu - Abu Dhabi - München - Wien mit Ankunft am Vormittag des 25. Tages.

Generelle Hinweise

Mountainbike

Das Rad ist der wichtigste Ausrüstungsteil - ein perfekt funktionierendes Bike kann die Tour zum Genuss
machen, ein schlecht gewartetes Rad aber Zeitverlust und Ärger für alle bedeuten.
Bei Mitnahme des eigenen Mountainbikes empfehlen wir:
Hochwertiges Hardtail-MTB (servicegepflegt, bester Zustand) mit guter Federgabel. Ein robustes und
möglichst wartungsfreies "Fully" ist auch ok.
Bereifung: Die Laufräder sind die meist beanspruchten und wichtigsten Teile des Bikes; unbedingt auf gute
Einspeichung, gutes Felgenband und "pannensichere" Reifen und Schläuche achten (leichte Latexschläuche
haben auf anspruchsvollen Radreisen nichts verloren!).
Mindestens zwei Flaschenhalter mit Trinkflaschen bzw. Trinkrucksack.
Für das Tagesgepäck (Kamera, Tourenproviant, Regen-/Windjacke etc.) bieten sich im Wesentlichen zwei
Möglichkeiten an: Satteltasche oder Tagesrucksack.
Bei den Flügen sollte die Luft in den Reifen wegen des fehlenden Druckausgleichs im Frachtraum der Flugzeuge
reduziert werden.

Ersatzteile / Werkzeug

Unser Bikeguide kann natürlich nur ein kleines Ersatzteilsortiment und entsprechendes Kleinwerkzeug mitnehmen.
Ersatzteile, die speziell für Euer Rad nötig sind, sind selbst mitzunehmen. Dabei ist auf geringes
Gewicht zu achten - große Werkzeug-/Ersatzteilkoffer sind im Fluggepäck (30 kg!) nicht unterzubringen.
Sicherheitshalber wird außerdem ein komplettes Reserverad zur Verfügung stehen.
Unbedingt notwendig sind:
mindestens zwei Schläuche (auf richtiges Ventil achten) und genügend Flickzeug
Ersatzmantel (eventuell)
Brems- und Schaltseil, Bremsbacken vorne/hinten, jeweils passend für Dein Bike
Individuelle Ersatzteile für Dein Bike (E-Teile für Federgabel, Dämpfer, Hydraulik-/Scheibenbremsen etc.)
Ersatz-Ausfallende (wenn austauschbar); Ersatzkette (eventuell)
Schmiermittel (kleine Flasche o. ä.), Putzlappen, kleine Allzweckhaushaltsbürste für groben Schmutz
Reifenheber, kleine hochwertige Luftpumpe (auf richtigen Ventileinsatz achten)
Kleines Universalwerkzeug (Inbus, Schraubenzieher etc.)
Allzwecktape, Kabelbinder usw.

Bekleidung

Radschuhe + Überschuhe; Radsocken
Radhandschuhe kurz/lang (warm, wind-/wasserdicht)
Radhosen lang (eventuell auch kurz); Überhose (wind-/wasserdicht)
Leichte Wind-/Regenjacke zum Biken + Goretex-Jacke/-Anorak
Radtrikots lang- und kurzarm (mehr langärmelige Trikots)
Funktionsunterwäsche lang; U-Wäsche, T-Shirts etc.
Warmer Fleecepullover, leichte Daunenjacke für die Camp-/Zeltabende
Leichte Trekking-/Sportschuhe (Flug, Sightseeing, Wanderungen)
Freizeit-/Trekkinghose; Oberbekleidung; Hals- Staubtuch zum Biken
Helm (unbedingt!); Unterzieh-/Sturmhaube, Wollmütze, Sonnenhut/-kappe

Persönliche Ausrüstung

Schlafsack bis -15° C im Komfortbereich; Liegematte (am besten aufblasbar, mit Flickzeug)
Gute Sonnen-/Radbrille Ersatzbrille; Sonnen-/Lippenschutz (hoher Schutzfaktor)
Stirnlampe (Reservebatterien); Taschenmesser/-werkzeug
Trinkflaschen/Trinkrucksack
Toilettezeug, Handtuch, WC-Papier etc.; eventuell Waschmittel (Tube)
Kamera mit Speicherchips, Batterien/Akkus, staubdichter Tasche
Notizbuch, Schreiber, Reiseführer, Lesestoff usw.
Höhenmesser, Pulsmessgerät, Fahrradcomputer etc.
Mineral-/Vitamintabletten bzw. Iso-Getränke für die Biketour (individuell)
Gesäßcreme (z.B. Hirschtalg oder Sixtus) fürs Biken (individuell)

Reise-/Tourenapotheke

Im eigenen Interesse sollte jede(r) Teilnehmer(in) eine kleine persönliche Tourenapotheke mit etwa folgendem
Inhalt mitnehmen (eventuell in Absprache mit dem Hausarzt/Apotheker):
Antibiotikum (Breitband): Ciproxin 500, Biocef o. ä. - 1 Pkg.
Schmerz, Fieber, Grippe: Parkemed, Brufen, Voltaren - ca. 20 Stk.
Husten: Pilka forte; Mucosolvan (schleimlösend). Achtung: in der Höhe kein Codein!
Durchfall: Imodium, Bioflorin oder Omniflora (Darmflora); Normhydral (Elektrolyte).
Kreislaufmittel, z. B. Effortil (ca. 10 Stk. Kapseln oder Tropfen; Vorsicht in der Höhe!).
Erbrechen, Übelkeit: Paspertin.
Augen, Ohren, Nase: Coldophtal, Otosporin, Nasivin, Vibrocil (Tropfen oder Spray) o. ä.
Hansaplast, Leukoplast, Wundgaze, Desinfektionssalbe (z.B. Betaisodona), elastische Binde etc.

Charakteristik

Langer, technisch nur mittelschwerer, konditionell aber sehr anspruchsvoller "Radmarathon"
über rund 1100 Kilometer, bei dem extreme Höhen über 5000 m erreicht werden.
Der Großteil der Route verläuft - auch auf den Nebenstrecken des "Friendship-Highway" - auf breiten Hochlandstraßen
und ist heute asphaltiert, sodass die frühere Staubbelastung kein Problem mehr darstellt. Beim
viertägigen Abstecher zum Everest Basecamp sind allerdings noch die "klassischen" Schotterstraßen und
Wellblechpisten Tibets zu erwarten. Keine Anfänger- oder Durchschnittstour!

Impfungen, Gesundheitsvorsorge

Es gibt keine Pflichtimpfungen für Nepal/Tibet, aber folgende Impfempfehlungen der Gesundheitsbehörden:
Tetanus, Diphterie, Polio: Auffrischung falls notwendig.
Typhus: Typhim Vi-Impfung; Gültigkeit 3 Jahre, empfehlenswert.
Hepatitis A + B: unbedingt zu empfehlen; optimal ist die Aktivimpfung mit TWINRIX (10 Jahre Impfschutz).

Gesundheitsvorsorge/ärztliche Hilfe: Rechtzeitig vor der Abreise empfehlen wir eine reisemedizinische
Beratung, frühes Planen der Impfungen, eine allgemein- oder sportmedizinische Kontrolluntersuchung und
einen Zahnarztbesuch.
Bei schweren Erkrankungen/Unfällen kann mit einem Begleitfahrzeug unter normalen Bedingungen innerhalb
weniger Stunden/Tage ein Arzt oder ein Krankenhaus erreicht werden.

Zusätzliche Leistungen Preis in €
Leihbike 300,-

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