Nepal zum Kennenlernen
Rundreise mit leichten Wanderungen
Himalaya-Panorama in Nagarkot und Pokhara
Zentral gelegenes Hotel in Kathmandu; Besichtigung der Altstadt
Wanderung im Vorhimalaya in der Umgebung der alten Handelsstadt Bandipur
Besuch der Köngisstädte Patan und Bhaktapur
Elefantenritt und Bootsfahrt im Chitwan-Nationalpark
Familientauglich siehe "Charakter der Tour"
Die höchsten Berge und die tiefste Schlucht der Welt, pulsierendes Stadtleben in Kathmandu und beschauliche Dörfer im Vorhimalaya, buddhistische Klöster und hinduistische Tempel - das alles erwartet Sie in Nepal. Sie mischen sich unter die Pilger an den heiligen Stätten von Pashupatinath und Bodnath und verbringen zwei Nächte in einem Resort am Rande des Kathmandu-Tales in Nagarkot. Genießen Sie zum Sonnenaufgang die atemberaubende Sicht auf den Himalaya-Kamm mit seinen weißen Gipfeln! In Bandipur und Pokhara wandern Sie in den Vorbergen der Annapurna-Region. In den Dörfern lässt sich bei einer Tasse Nepali-Chai (Chai = Tee) leicht Kontakt zu den Einheimischen knüpfen.
Reiseverlauf
1. Tag Anreise
Flug ab Deutschland nach Kathmandu.
2. Tag Ankunft in Kathmandu
In Kathmandu erwartet uns unser örtlicher Reiseleiter und bringt uns zu unserem Hotel. Nachdem wir uns etwas ausgeruht und frisch gemacht haben, treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen.
3. Tag Patan - Nagarkot
Morgens (Gepäckdepot im Hotel möglich) fahren wir zur Königsstadt Patan, die als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur gilt. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes und die Innenhöfe an. In den verwinkelten Gassen entdecken wir weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den buddhistischen Mahabaudha ("Tempel der 1000 Buddhas") und die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode. Nach der Mittagspause bringt uns ein Kleinbus in Richtung Osten auf einen Bergrücken, nach Nagarkot (2.000 m). Unser Quartier für die nächsten zwei Nächte ist das Hotel Himalayan Club. Vom Hauptgebäude mit Restaurant, Bar und Aussichtsterrasse eröffnet sich - besonders im Morgen- und Abendlicht - ein herrlicher Blick auf die Gipfelkette des Himalaya-Hauptkammes. Bei guten Sichtverhältnissen reichen die Fernblicke bis ins Rolwaling- und Khumbu-Gebirge im Osten und zum Mt. Everest.
4. Tag Spaziergang zum "Tower" - Shivatempel und Käserei
Wenn das Wetter mitspielt, können wir einen erhebenden Sonnenaufgang verfolgen und stärken uns dann beim Frühstück für den Tag. Wir spazieren entlang des Kammes - bei gutem Wetter in rund 1 Std. bis hinauf zum "Tower" (dem Beobachtungsturm am höchsten Punkt auf 2.164 m) - und erfreuen uns erneut am grandiosen Panorama. Bei klarer Luft reicht der Blick vom Dreigestirn der Ganesh-Gipfel über den Langtang Himal und den heiligen Gaurishankar-Gipfel bis in den weltberühmten Khumbu Himal mit seinen Sieben- und Achttausendern; sogar die Gipfelpyramide des Mt. Everest ist manchmal auszumachen. Am Nachmittag können wir noch den Shivatempel auf einem nahe gelegenen Hügel sowie eine Käserei besichtigen.
5. Tag Nagarkot Phedi - Changu Narayan - Bhaktapur
Am Vormittag wandern wir in knapp 3 Std. über Nagarkot Phedi zum Tempelbezirk Changu Narayan (1.540 m), der zu den bedeutendsten hinduistischen Heiligtümern Nepals zählt. Das einzigartige Ensemble wurde als Weltkulturerbe in die Liste der UNESCO aufgenommen. Der Tempel liegt 4 km von Bhaktapur entfernt auf einem Bergrücken. Die landschaftliche Schönheit seiner Lage, seine Geschichte und vor allem die hervorragenden Skulpturen machen den Ort zu einer der bedeutendsten Kunststätten des Kathmandu-Tales.
Als nächstes erwartet uns die Königsstadt Bhaktapur, die als schönste Stadt des ganzen Landes gilt. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes, in den 70er Jahren restauriertes, mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal des Königspalasts. Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. In der Nähe lockt das Töpferviertel zu einem Abstecher, bevor wir in den Osten der Stadt zum Dattatreya-Platz spazieren. Hier bestaunen wir die ehemaligen Priesterhäuser mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen aus braunschwarzem Salbaumholz.
Wir übernachten in einem einfachen Gästehaus in Bhaktapur.
6. Tag Panauti - Namo Buddha - Dhulikel
Wir fahren nach Panauti. Die Tempelanlage liegt am Zusammenfluss zweier Flüsse und stammt aus der Zeit des Newar-Königreiches. Anschließend geht es weiter in Richtung Namo Buddha. Wir wandern in ca. 1 Stunde hinauf zum Heiligtum. Es liegt exponiert auf einem Hügel, umringt von einigen Klöstern. Obwohl der Stupa ein bedeutendes Ziel für buddhistische Pilger darstellt, ist er nur wenig bekannt. Die Legende erzählt, Buddha sei einer kurz vor dem Hungertod stehenden Tigerin begegnet, die ihre Jungen nicht mehr ernähren konnte. Aus Mitleid ließ Buddha sich von der Tigerin fressen.
Von hier wandern wir in ca. 2,5 Stunden nach Dhulikel. Der einfache Weg verläuft in stetigem Auf und Ab teils durch Pinienwälder und vorbei an den Dörfern Phulbari und Kavre. Zurück in Dhulikel bleibt uns noch genügend Zeit für die Besichtigung dieser geschäftigen Kleinstadt mit ihren alten Tempelanlagen.
7. Tag Mugling - Bandipur
Wir verlassen das Kathmandu-Tal über den Thankot-Pass (1.500 m) und fahren hinunter zum Trisuli-Fluss. In seinem Tal geht es zunächst bis nach Mugling, dem Hauptort zwischen Pokhara und Kathmandu. Dort fließt der Trisuli (der Abfluss des Langtang und Ganesh Himals) mit dem Marsyandi (östlicher Abfluss des Annapurna Himal) zusammen. Kurz hinter Mugling kommen wir zum Ausgangspunkt der einzigen Seilbahn Nepals, die von einer österreichischen Baufirma errichtet wurde. Die Kleinkabinenbahn bringt uns über Terrassenfelder in ca. 10 Min. steil hinauf zur Bergstation auf den Kamm von Manakamana. Hier liegt ein berühmtes Pilgerzentrum, das zuvor nur mühsam über Tausende von Natursteintreppen erreichbar war. Nun aber besuchen rund 1 Million Pilger pro Jahr den Hindutempel und führen ihre Rituale durch. Der Hauptschrein ist der Göttin Bahagvati gewidmet, die als Göttin der Wunscherfüllung besonders junge Paare anzieht. Vom Kammdorf mit seinen vielen Geschäften und einfachen Unterkünften bietet sich ein großartiges Panorama auf die Manaslu-Gruppe. Nach etwas Freizeit, um die Atmosphäre im Pilgerzentrum einzufangen, bringt uns die Seilbahn wieder zur Talstation. Weiter in Richtung Pokhara biegen wir bei Dumre südlich ab und treffen nach insgesamt 7 Std. Fahrt hoch oben in Bandipur auf unser Resort (ca. 1.000 m).
8. Tag Bandipur - Mukund Singh
Bandipur war aufgrund seiner malariafreien Lage einmal ein glanzvolles Handelszentrum an der Handelsroute zwischen Indien und Tibet. Heute scheint es vergessen, weist aber noch stattliche Gebäude mit klassizistischen Fassaden auf. Nach einem Bummel durch den Ort und zur restaurierten Brunnenanlage steigen wir auf einem Pfad in 30 Min. hinauf zu einem Hügel mit kleinem Heiligtum (ein Lunchpaket wird gereicht). Vom Aussichtspunkt (1.300 m) schweift unser Blick in die Ferne. Dann führt unser Weg über den bewaldeten Kamm auf und ab, bis wir nach rund 2 Std. in einem schönen Bergdorf rasten und unser Picknick genießen. Wer möchte, kann in weiteren ca. 30 Min. über einen kleinen Pfad die heilige Stätte von Mukund Singh erreichen (ca. 1.600 m). Den Rückweg bewältigen wir auf gleicher Route. Wer die Tageswanderung nicht mitmachen möchte, kann die Umgebung des Ortes erkunden oder die Freizeit gemütlich im Resort verbringen.
9. Tag Bandipur - Pokhara
Morgens besuchen wir eine Seidenfarm in der näheren Umgebung von Bandipur. Nach ca. 2 Std. Wanderung bringt uns der Bus die restlichen 60 km weiter ins Pokhara-Tal. Durch das relativ milde und auch im Winter frostfreie Klima (Pokhara liegt auf 800 m) gedeiht hier eine vielfältige, subtropische Vegetation. Wir beziehen in unserem Hotel nahe der "Lakeside" von Pokhara für zwei Nächte die Zimmer. Lohnenswert ist ein Bummel entlang der vielen Souvenir- und Trekkingläden zu den Gartencafés am Seeufer. Vom Ufer oder einem Boot aus bietet sich bei klarem Wetter ein imposanter Blick auf die Achttausender-Massive von Dhaulagiri, Annapurna (mit dem "Fischschwanz" Machhapuchare) und Manaslu.
10. Tag Pokhara
Wir spazieren wieder zur berühmten "Lakeside" des Phewa-Sees und lassen uns mit Booten zum Südufer übersetzen. Von hier führt uns der Weg in rund 1 Std. durch den Wald steil hinauf zur neuen Pilgeranlage mit dem strahlend weißen Shanti-Stupa, dem "Friedensstupa". Vom Kamm aus eröffnet sich bei guter Sicht ein hervorragender Fernblick auf die Achttausender-Massive und hinunter zum Phewa-See. Zur Mittagsrast kehren wir über die Dammseite zum Hotel oder zu einem der Gartenrestaurants zurück. Den Nachmittag haben wir in Pokhara zur freien Gestaltung zur Verfügung.
11. Tag Sauraha - Royal Chitwan-Nationalpark
Wir fahren auf der uns schon bekannten Straße bis Mugling und folgen dann dem Narayani-Fluss südlich bis Narayangath (ca. 4 Std.). Nach weiteren 45 Min. erreichen wir Sauraha, den Hauptort am Royal Chitwan-Nationalpark. Dort erkunden wir vom komfortablen Rhino Residency Resort aus die Flora und Fauna des größten Nationalparks Nepals. Schon nach dem Mittagessen erhalten wir ein "Elefantenbriefing", anschließend wird das Programm für die nächsten beiden Tage festgelegt. Bei Sonnenuntergang lohnt sich ein Spaziergang am Fluss.
12. Tag Chitwan-Nationalpark
Unser naturkundliches Programm umfasst mehrere Schwerpunkte, deren Auswahl und Reihenfolge entsprechend der Bedürfnisse der Elefanten und der Verfügbarkeit von Booten variieren können: Wir unternehmen eine rund zweistündige Pirsch auf Elefantenrücken (auf jedem Elefanten haben hinter dem im Nacken sitzenden Führer 3 - 4 Personen in einer Art Sattel Platz). Dabei streifen wir durch Wald und Elefantengras, um vor allem die einhörnigen Panzernashörner aufzuspüren. Mit etwas Glück zeigen sich auch andere Wildtiere wie Rot- und Damwild, Wildschweine und Affen. Nur selten bekommen die Besucher Tiger oder Bären zu Gesicht, dafür um so mehr ansässige Vögel oder - je nach Jahreszeit - auch Zugvögel. Auf dem Programm steht auch eine von Naturführern geleitete Wanderung durch das Dickicht des Urwaldes sowie eine Bootsfahrt über einen Seitenarm des Narayani-Flusses, um neben vielerlei Vögeln auch Sumpf- und Gharial (Gavial)-Krokodile an den Sandbänken zu entdecken. Abends wird manchmal eine Diashow über die Besonderheiten des Parks gezeigt oder es tritt eine Tanzgruppe aus einem nahe gelegenen Tharu-Dorf auf.
13. Tag Rückfahrt nach Kathmandu
Frühmorgens in der Dämmerung nehmen wir an einer geführten Wanderung zur Vogelbeobachtung teil. Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen: In ca. 4 - 5 Std. fahren wir zurück nach Kathmandu in unser Hotel. Dort spannen wir den Rest des Tages aus oder besuchen in Eigenregie nachmittags noch die Altstadt von Kathmandu.
14. Tag Altstadt von Kathmandu - Swayambunath
Vormittags besichtigen wir mit unserer Reiseleitung die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den alten Königspalast Hanuman Dhoka sind Dutzende von Hindu-Tempeln zu sehen; harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen nach Norden ins Einkaufsviertel Thamel, bevor wir zum Hotel zurückkehren und bei Tisch unsere Eindrücke über die einzige Hindu-Monarchie der Welt austauschen können.
Am Nachmittag unternehmen wir zu Fuß einen Ausflug nach Swayambunath. Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt sich auf einem aussichtsreichen Hügel über das Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen uns vom Fuß des "Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa mit den zahlreichen umliegenden Gedenkschreinen und Tempeln. Viele Affen springen in den Bäumen, zwischen den Statuen und den Tempelanlagen umher.
Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen.
15. Tag Rückreise
Unser letzter Tag im Kathmandu-Tal steht uns für individuelle Ausflüge zur Verfügung. Unsere Reiseleitung erteilt gerne Tipps und Anregungen zum Besuch weiterer sehenswerter Stätten und Orte abseits der beliebten und viel besuchten Ziele. Zudem ist letzte Gelegenheit, Souvenirs zu besorgen. Abends werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.
16. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland.
Generelle Hinweise
Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze gegen Aufpreis
Charakter der Tour und Anforderungen
Im Unterschied zu unseren anderen Nepalreisen mit Hütten- oder Zelttrekkings, übernachten Sie bei dieser Reise immer in Hotels oder Resorts. Von Ihren festen Quartieren aus unternehmen Sie Halbtages- und Tageswanderungen bzw. Ausflüge. Die angebotenen Wanderungen sind einfach und stellen keine technischen Anforderungen dar. Dennoch sollten Sie 4 - 6 Stunden am Tag gehen können bzw. Kondition und Trittsicherheit mitbringen (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände). Die Auf- und Abstiege verlaufen auf sanften bis steilen Bergpfaden und manchmal über zahlreiche Natursteinstufen. Wer möchte, kann auf die beiden längeren Tagestouren mit den Gipfelzielen "Nagarkot Tower" (Höhendifferenz 200 m) oder Mukund Singh (Höhenunterschied 600 m) verzichten und Ausflüge in der Umgebung der Unterkunft machen.
Bei dieser Reise ist meist Halbpension im Reisepreis eingeschlossen. Frühstück und Abendessen werden im jeweiligen Quartier serviert. Für die drei Tageswanderungen erhalten Sie zusätzlich als Imbiss ein sog. Lunchpaket. An den Besuchs- und Ausflugstagen ist zur Mittagspause immer Gelegenheit zur Einkehr in ein landesübliches Restaurant. Im Royal Chitwan-Nationalpark erhalten Sie auch ein Mittagessen.
Diese Reise ist auch für Familien mit Kindern geeignet. Die Kinder sollten gerne wandern, Freude an der Natur und an fremden Kulturen haben. Die Wanderetappen sind nicht allzu lang und abwechslungsreich, es gibt unterwegs jede Menge zu sehen, da die Route durch viele Dörfer führt. Die Nepalis sind sehr kinderlieb und interessante und lustige Begegnungen mit nepalischen Kindern sind garantiert. Die Kinder sollten eine gute Grundausdauer besitzen und selbstständig mehrere Stunden wandern können und wollen. Falls die Wanderungen doch zu lang werden, kann ein Träger ein Kind tragen oder es kann ein Reitpferd gemietet werden (gegen Aufpreis). Die Unterkünfte haben durchwegs guten Standard, die Zimmer verfügen alle über ein eigenes Bad/WC. Bei Unterbringung im Zimmer der Eltern (3-Bett Zimmer) Ermäßigung auf Anfrage. Gute Hotels; einfache Halbtages- bzw. Tageswanderungen von vier bis sechs Stunden auf sanften bis steilen Bergpfaden, manchmal Natursteintreppen; gute Grundkondition wichtig.
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal. Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild, manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis Anfang September. Das Kathmandu-Tal kann auch in dieser Zeit besucht werden, der Besuch ist sogar ein besonderes Erlebnis während der Monsunzeit. In dieser Periode herrscht im Tal von Kathmandu gemäßigtes Klima, d. h. tagsüber ist es mit ca. 28-30 Grad angenehm warm bis heiß, nachts sinkt die Temperatur auf ca. 20 Grad.
Den klimatischen Bedingungen entsprechend benötigen Sie für alle Touren sowohl leichte, atmungsaktive als auch warme Kleidung, eine Wanderausrüstung (Trekkinghose, Fleece/Pullover, Anorak, Regenschutz etc.) und gute Leichtberg- oder Wanderschuhe mit griffiger Profilsohle. Für die Wanderungen empfehlen wir, Teleskop-Tourenstöcke als Gehhilfe mitzunehmen. Für die Übernachtungen in den höher gelegenen Hotels und Resorts benötigen Sie zwar keinen Schlafsack, für die kühlen Monate empfehlen wir aber die Mitnahme von warmer Schlafkleidung (z. B. Sport- oder Trainingsanzug und Socken) oder eines leichten Fleece-Schlafsackes. Für die Wanderungen und Tagesausflüge bewährt sich ein bequemer Tagesrucksack (für Pullover/Fleece, Regenschutz, Trinkflasche, Kamera, Imbiss etc.).
Gepäck
Wir empfehlen die Mitnahme einer stabilen Reisetasche (z.B. Reisetasche mit Rollen und herausnehmbarer Kunststoffplatte), sowie eines zweiten abschließbaren Gepäckstücks. So können Sie die Dinge, die sie während der Rundreise nicht benötigen, in Kathmandu deponieren. Während der Wanderungen tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigsten für den Tag (Regenschutz/Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.).