Indien - Die Bergwelt Ladakhs
Ein Himalayatraum wird wahr! Vor dem Hintergrund der schneebedeckten Achttausender erleben wir Jahrhunderte alte Bergklöster und blau schimmernde Hochgebirgsseen. Nomaden ziehen mit ihren Yakherden durch die Täler, Gläubige pilgern zu den alten lamaistischen Klosteranlagen und über allem flattern die bunten Gebetsfahnen im Wind. Schöne Wanderungen führen an reißenden Gebirgsbächen und stillen Seeufern entlang und hinauf zu den schönsten Klosterburgen Ladakhs: Hemis, Alchi und Lamayuru. Es geht auch ins lange verschlossene Nubra-Valley, dem grünen Garten Eden des Himalaya. Gemeinsam mit einem Mönch verbringen wir einen ganzen Tag in den Klöstern um Leh – und der beginnt früh!
Reiseverlauf
1.-2. Tag: Frankfurt – Delhi
Flug nach Delhi. Ankunft voraussichtlich inmitten der Nacht oder am Morgen. Nachmittags startet dann unsere Besichtigungstour durch die vielseitige Metropole mit ihren Tempeln, Märkten und Moscheen. In der Altstadt bummeln wir durch die engen Gassen. Das Rote Fort, die Freitags-Moschee, die geschäftige ehemalige Silberstraße Chandni Chowk, das Gandhi-Museum und vieles mehr warten darauf, entdeckt zu werden. Üb. im Hotel in Delhi.
3. Tag: Zugfahrt zum Goldene Tempel Amritsar
Am Morgen geht es per Zug nach Amritsar im Punjab. Nachmittags erstrahlt der berühmteste Sikhtempel vor unseren Augen: Die gleißend-weiße Marmorarchitektur umfasst den heiligen Teich mit dem funkelnden Goldenen Tempel. Hier knien gläubige Sikhs mit langen Bärten, stahlblauen Turbanen und ihrem traditionellen Dolch zum Gebet nieder. Übernachtung im Hotel in Amritsar (F/-/-).
4. Tag: Fahrt von Amritsar nach Dharamsala
Wir fahren mit dem Bus an die Ausläufer des Himalayas – in die Stadt Dharamsala. Hier hat sich nach der Vertreibung der Tibeter durch die Chinesen im Jahre 1959 das Zentrum Tibets im Exil entwickelt. Die tibetische Tradition wird in vielen kulturellen Einrichtungen und in den neu aufgebauten Klöstern gepflegt. Üb. im Hotel (F/-/A).
5. Tag: Besichtigungen im tibetischen Exilsitz
Wir besuchen den Markt der freundlichen Tibeter, das Norbulingka Institut, die St. John’s Church und den Tempel S. H. des Dalai Lama inmitten blühender Natur. Ausreichend Zeit für eigene Begegnungen in den Gassen von Mcleod Ganj. Üb. im Hotel (F/M/A).
6. Tag: Auf in die Berge von Dharamsala nach Manali
Abenteuerliche Überlandfahrt in den Himalaya. Wo immer es uns gefällt, halten wir an – in einem der kleinen Dörfer an einer Teestube oder am Fluss, um den Blick durch das Tal auf die schneebedeckten Gipfel zu genießen. Auf ruckeliger Piste erreichen wir am Ende des Kulutals die Bergstadt Manali. Üb. im Hotel in Manali. (F/M/A)
7. Tag: Apfelbaumplantage, Tempel und Marktbesuch
Heute lernen wir das idyllische Manali und die Umgebung kennen. In der Bergwelt zeigt sich Indien von einer ganz anderen Seite: duftende Apfelbaumplantagen, glasklare Gebirgsflüsse, aber auch typische Märkte und der kleine Hadimba-Tempel. Üb. im Hotel in Manali. (F/M/A)
8. - 9. Tag: Überlandfahrt über Passhöhen nach Sarchu
Auf abenteuerlicher Bergstraße zwischen Manali und Leh geht es mitten durch unbewohnte Regionen des Himalaya-Gebirges. Wir überqueren einsame Pässe mit flatternden Gebetsfahnen auf über 4.000 Meter Höhe und besuchen buddhistische Dörfer. An wilden Flüssen und tiefen Abgründen entlang geht es in Richtung Ladakh. Unterwegs kleine Wanderung zum Kloster Gemur. Üb. in Keylong im einfachen Hotel und in Sarchu im Camp. (F/M/A)
10. Tag: Sarchu – Tso Kar, weißer See im Himalaya
Frühmorgens geht es weiter in den kleinen Ort Pang, der für seinen schönen Markt bekannt ist. Über drei gewaltige Passhöhen, der Lachulang Pass liegt auf 5.065 m, führt die Hochgebirgsstrecke. Wir erreichen Tso Kar, den „weißen See“. Üb. in Zelten. (F/M/A)
11. Tag: Ausflug zum Hochgebirgssee Tso Moriri
Tagesausflug am großen See Tso Moriri – einem der schönsten Hochgebirgs-Seen (4.500 m) der Welt! Zu Fuß erkunden wir die wilde Landschaft. Mit etwas Glück treffen wir auf Changpa Nomaden. Besichtigung des Klosters in Karzok. Üb. im Camp. (F/M/A)
12. Tag: Nomadenbegegnung in Karzok – Leh
Am Morgen wollen wir versuchen einen Nomaden-Stamm zu treffen und ein gemeinsames Mittagessen zu genießen. Auf schöner Strecke entlang des Indusflusses, flankiert durch die verschneiten Bergketten erreichen wir Leh, die malerische Hauptstadt der Region. Üb. in Leh. (F/M/A)
13. Tag: Tibetische Medizin & Klosterbesuch
Der Tag steht ganz im Zeichen des Buddhismus! Ein Mönch wird sich uns für den heutigen Tag anschließen. Wer mag, begibt sich früh am Morgen ins Kloster Thikse. Nach dem Frühstück erleben wir eine interessante Einführung durch einen ortsansässigen Arzt in die traditionelle Heilkunst der tibetischen Medizin. Anschließend steht der Besuch eines der bedeutendsten Klöster in Ladakh auf dem Programm: Die Hemis Gompa, ist mit 500 Mönchen das größte und reichste Kloster Ladakhs. Unser begleitenden Mönch wird uns unterwegs Einiges aus seinem Alltag berichten. Üb. in Leh. (F/M/A)
14. Tag: Klosterbesuch in Alchi und Dorferlerbnis
Heute wollen wir das typische Leben im Hochland kennen lernen. Zunächst besuchen wir das Dorf Saboo und wohnen einer der ungewöhnlichen Orakel-Zeremonien bei. Dann besuchen wir den Tempelkomplex in Alchi. Es zählt zu den sehenswertesten Klosteranlagen der Region. Wir wohnen in traditionellen Dorfhäusern bei den Familien, kochen gemeinsam und erleben den Alltag. (F/M/A)
15. Tag: Trekking zum Kloster Manguo – Ulleytokpo
Von der kleinen Gyera Brücke startet unsere Tageswanderung hinauf zum Manguo Kloster. Der Aufstieg hält einige wundervolle Ausblicke in die landschaftlich schöne Manguo-Schlucht bereit. Das gleichnamige Dorf (ca. 3.450 m) gehört zu den wohl schönsten Dörfern im Himalaya. Das Kloster stammt ähnlich wie das Kloster Alchi aus dem 11.-12. Jhdt. Nach der Besichtigung geht es wieder hinunter ins Tal und das Fahrzeug bringt uns nach Ulleyktokpo. Üb. in einem Zeltcamp. (F/M/A)
16. Tag: Ausflug nach Lamayuru
Ein kurzer Fußmarsch bringt uns zum Ridzong Kloster auf 3.450 m Höhe. Im Anschluss unternehmen wir einen Ausflug zu einem weiteren Juwel der Klosterarchitektur: die Tempelanlage von Lamayuru. Zurück in Leh werden wir im Mahabodhi Eco Resort übrnachten. Das Resort mit schön eingerichteten Zelten inkl. eigenem Bad liegt inmitten des Mahabodhi International Meditations-zentrums. Das MIMC ist eine private Organisation. Es engagiert sich in humanitären und ökologischen Projekten in dieser abgelegenen Bergregion. Ausführlich unterrichtet uns einer der Mönche über die Aktivitäten auch im Bereich der Bewässerung, Aufforstung und Nutzung von Solarenergie. Übernachtung in festen Zelten. (F/M/A)
17. Tag: Shakti-Valley – Tangyar: Start der Wanderung
Wieder geht es in die Berge: Wir durchqueren die grünen Felder des Shaktitals bevor wir über den 4.595 m hohen Wari La Pass das stille Örtchen Degar Phu erreichen, unserem Ausgangsort für eine schöne Wanderung (ca. 4 Std.). Bergab laufend, vorbei an klaren Bergflüsschen genießen wir die Sicht auf die raue Bergkulisse. Am frühen Abend erreichen wir unser Camp bei Tangyar. (F/M/A)
18. Tag: Tangyar – Agyam – Tiggur
Vom Camp aus wandern wir weiter bergab (ca. 2 Stunden) bis nach Agyam. Per Fahrzeug führt unser Weg weiter über Khalsar und den Shayok Fluss. Im Dorf wohnen wir in einen kleinen Landgasthaus. Am Abend besuchen wir eine lokale Küche der gastfreundlichen Dorfbewohner. Übernachtung im einfachen Gasthaus in Tiggur. (F/M/A)
19. Tag: Auf ins Nubra-Valley: Kameltour in Hunder
Das grüne Nubra Tal war Jahrhunderte lang Rastplatz von Kamel- und Yak-Karawanen. Es wird von zwei Flüssen gespeist. Hier gedeihen Apfelbäume, Aprikosen- und viele Maulbeerbäume. In Hunder erwarten uns unsere baktrischen Kamele zu einem besonderen Ausritt. Kurz vor dem Ort liegen einige beeindruckende Sanddünen inmitten des Hochgebirges, die wir vom Rücken der Höckertiere aus mit Blick in die schneebedeckten Berge durchqueren. Zu Fuß besuchen wir ein Kloster am Berg. Auf dem Rückweg stoppen wir in Deskit, dem Hauptort des Nubratals. Übernachtung im Dorfgasthaus in Tiggur. (F/M/A)
20. Tag: Nubra-Valley – Khardung La Pass – Leh
Die heißen Quellen von Panamik sind unser morgendliches Ziel. Dann kommen wir an den mit 5.600m höchsten befahrbaren Bergpass, den Khardung La Pass. Ein Meer aus flatternden Gebetsfahnen begleitet den Blick über die Täler und flüstert im Wind die Gebete. Wir kehren zurück nach Leh. (F/M/A)
21. - 22. Tag: Leh – Delhi / Rückflug nach Deutschland
Mit einem Morgenflug über die schneebedeckten Berge des Himalaya geht es nach Delhi zurück. Tageszimmer bevor voraussichtlich am späten Abend der Rückflug startet. Ankunft in Deutschland am 22. Tag. (F/-/)
Generelle Hinweise
Charakteristik:
Flexibilität, Kooperationsbereitschaft und Komfortverzicht sind notwendig, und eine gute körperliche Verfassung wegen der teilweise sehr großen Höhen.
Wegen der teilweise sehr großen Höhen auf einigen Passstraßen (über 5.000m) während der Überlandfahrt sollten sich alle Teilnehmer zu Reisebeginn in guter körperlicher Verfassung befinden.